© Eicke Bock / Tourist-Information Ruwer

Tourenvorschlag: Grenzpfad-Tour bei Morscheid

  • Start: Parkplatz Schweinspielhütte in 54317 Morscheid
  • Ziel: Parkplatz Schweinspielhütte in 54317 Morscheid
  • mittel
  • 10,38 km
  • 3 Std. 10 Min.
  • 302 m
  • 390 m
  • 173 m
  • 80 / 100
  • 60 / 100

Herrliche Aussichten auf die Burgruine Sommerau und Schloss Marienlay sind Höhepunkte einer Wanderung über schmale Wiesen- und Waldpfade in meist ungestörter Ruhe.

Der Weg führt zu Beginn 1,5 km lang auf einem Wirtschaftsweg über die Höhen bei Morscheid. Danach geht es ausschließlich entlang des Morscheider Grenzpfades.

Bald führt der Weg an einem extrem steil abfallenden Rebenhang entlang. Unten im Ruwertal liegt der kleine Ort Sommerau, überragt von der Burgruine. Burg Sommerau auch als Schloss Sommerau bekannt, wurde im 13. Jahrhundert vom Trierer Rittergeschlecht „von der Brücke“ erbaut. Nach geraumer Zeit wird das „Kirchenloch“ passiert. Die ehemalige Schiefergrube ist ein Relikt des traditionellen Schieferabbaus in Morscheid. Während eines späteren  Anstiegs ein letzter Blick ins Ruwertal und zum nahegelegenen Schloss Marienlay. Das Schloß aus Bruchsteinmauerwerk aus Schiefer gehört zum Weingut Reichsgraf von Kesselstadt.

Allgemeine Informationen

Informationen
  • Einkehrmöglichkeit
Wegbeschreibung

Vom Parkplatz aus geht es über den Wirtschaftsweg auf der gegenüberliegenden Straßenseite in Richtung Süden immer geradeaus, bis wir auf den Morscheider Grenzpfad stoßen. Hier biegen wir am Waldrand Richtung Tal ab. Über einen Waldweg und einen befestigten Wirtschaftsweg kommen wir zu einem Naturpfad, der uns entlang einer alten Grenzlinie über einen Damm durch Laubwald führt, bis wir oberhalb von Sommerau inmitten der Weinberge stehen. Hier haben wir einen Blick auf den Ort und die mittelalterliche Burgruine. Nach Verlassen der Weinberge queren wir eine Teerstraße, gehen durch ein Waldstück bis wir an einer Scheune  freies Feld erreichen. Der Feldweg und ein kleiner Pfad führen uns zu einem großen Loch, dem "Kirchenloch". Es handelt sich hierbei um eine frühere Schiefergrube. Serpentinen bringen uns weiter talwärts zu einem kleinen Bach. Nach Querung des Baches an einer früheren Erzgrube (Erzkaul) kommen wir zum Ruwer-Hochwald Radweg. Diesem folgen wir bis zur Ruwerbrücke, dann wenden wir uns nach rechts durch ein kleines Waldstück entlang der Ruwer. Unterhalb von Schloss Marienlay  queren wir die K 65 und folgen einem Felsenpfad vorbei an Schieferbrüchen bis wir den Saar-Hunsrück Steig wieder erreichen. Bergan, durch eine alte Weinberganlage mit schönen Aussichtspunkten, wandern wir an der Ortslage von Morscheid vorbei. Nach erneuter Querung der K 65 geht es durch ein Waldgebiet, wir passieren einen weiteren Steinbruch, steigen eine steile Treppenanlage empor und wandern über einen Waldweg oberhalb von Riveris zur Zuwegung, die uns wieder zum Ausgangspunkt bringt.

Sicherheitshinweise

Grundsätzlich geschieht das Betreten des Waldes unddas Begehen der Wanderwege auf eigene Gefahr.Jahreszeitlich- bzw. wetterbedingt ist auf einzelnenWegeabschnitten eine erhöhte Trittsicherheiterforderlich. Tragen Sie daher der Jahreszeit und derWitterung angepasste Kleidung und Wanderschuhe mitentsprechendem Profil.Sie befinden sich im Trinkwasserschutzgebiet derRiveristalsperre. Bitte die hierzu relevanten Hinweisebeachten

Tipp des Autors

Burgruine Sommerau: Die Burg Sommerau wurde auf einem Felssporn erbaut, der von der Ruwer von drei Seiten umflossen wurde. Diese etwa 45 m lange Felszunge ist an der schmalsten Stelle durchbrochen worden, um das Gefälle der Ruwer zum Treiben einer Mühle zu nutzen. Damit wurde ein Umlaufberg geschaffen und die ehemalige Talschleife trockengelegt. Die Ruine ist heute in Privatbesitz, aber frei zugänglich und kann für eine Rast genutzt werden.

Schloss Marienlay: In den Jahren 1922-27 erbaut, prägt das Schloss Marienlay auf halbem Weg von Waldrach nach Morscheid seitdem das Ortsbild. Als Baumaterial wurde Schiefer aus dem damals noch vorhandenen heimischen Bergbau verwendet. Seit dem Bau des Schlosses befinden sich hier große Weingüter, die seit 1999 in der Hand des Traditionsunternehmens "Reichsgraf von Kesselstatt" sind.Das Schloss kann auf Voranmeldung besucht werden.  Informationen hierzu finden Sie auf www.kesselstatt.com.

Weitere Informationen

Bei dieser Tour handelt es sich um einTourenvorschlag, der nicht komplett ausgeschildert ist.Bitte beachten Sie, dass Sie sich ggf. Kartenmaterialmitnehmen oder sich den Track downloaden.

Wetter

Diese Tour wird präsentiert von: Mosellandtouristik GmbH, Autor: Touristinformation Ruwer

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