© Claus Dürrmann, Ferienland Bernkastel-Kues

Förster-Claus-Weg

  • Start: an der Einmündung, die zum Schützenhaus Osann-Monzel, zum Sportplatz bzw. zum ehemaligen Osanner Judenfriedhof führt
  • Ziel: an der Einmündung, die zum Schützenhaus Osann-Monzel, zum Sportplatz bzw. zum ehemaligen Osanner Judenfriedhof führt
  • leicht
  • 6,72 km
  • 1 Std. 55 Min.
  • 136 m
  • 327 m
  • 191 m
  • 40 / 100
  • 20 / 100

Der rund 7 Kilometer lange Weg führt an einer der ältesten Eichen der Region vorbei und bietet bei guter Sicht weitere tolle Sehenswürdigkeiten wie die Burg Landshut oder die Paulskirche.

Die "Claus" Eiche ist ein Zeugnis der früheren, bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts ausgeübten Wald-Weide-Nutzung. Einzeln stehende Eichen mit ihren weitausladenen Baumkronen boten dem im Wald weidenen Vieh Schutz bei Regen und Hitze. Außerdem trugen sie mit den Eicheln zur Mast der Schweine bei. Es gab aber früher auch eine Wald-Feld-Wirtschaft. Man baute Getreide an. Beide Nutzungen waren sehr intensiv und führten dazu, dass in dieser Zeit mehr als 30 Prozent der Waldflächen in diesem Bereich verödeten. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Ödland dann mit Eichen wieder aufgeforstet. Der damalige Förster "Claus" hat sich um diese Aufforstung besonders verdient gemacht. 

Einblicke in die Wandertour:

Eine entspannte Wanderung durch den Wald vorbei an der ca. 350 Jahre alten "Claus" Eiche. Bei guter Sicht bieten sich tolle Ausblick unter anderem auf die Burg Landshut bei Bernkastel-Kues, die Paulskirche bei Lieser und die Gipfel des Hunsrücks.

Einkehrmöglichkeiten gibt es in Osann-Monzel.

Impressionen

Allgemeine Informationen

Wegbeschreibung

Im Kreuzungsbereich der L53 und  L47 westlich von Osann, an einer Einmündung in die Flur, parallel zur Landesstsraße L53, startet der "Förster-Claus-Weg". Zunächst folgt der Weg einer langen Geraden entlang von Weinbergen, Feldern und Wiesen. Nach ca. 1,2 Kilometern geht es dann in den Wald hinein, immer stetig bergauf. Nach ca. 2 Kilomerten, an einem Abzweig, schraubt sich der Weg weiter auf den "Stöppelberg" und seinen Ausläufern hinauf.  An einer Waldkreuzung geht es noch etwas geradeaus, bevor uns ein Fußpfad zu "Förster-Claus-Eiche" führt. Das genaue Alter der "Claus" Eiche kann nur geschätzt werden.  Sie ist rund 350 Jahre alt und der Umfang des Stammes in Bodennähe beträgt fast 5,50 Meter, der Durchmesser ca. 1,60 Meter. Die Holzmenge wird auf ca. 25 Kubikmeter geschätzt. Danach geht es weiter, auf einem kaum befahrenen und genutzten Waldweg. Wir erreichen schließlich den Waldrand oberhalb von einem Weinberg und genießen die Aussicht. Weit entfernt kann man von hier bei guter Sicht die Paulskirche bei Lieser, die Burg Landshut bei Bernkastel-Kues und die Höhenzüge des Hunsrücks ausmachen. Es folgt ein kurzes Stück auf Asphalt , dann biegen wir wieder in einen Waldweg ein und anschließend in einen Pfad, der hinab zum Quellbereich eines kleinen Baches führt. Weiter bergab treffen wir an einem eingezäunten Fischteich wieder auf den asphaltierten Weg. Nach kurzem Anstieg gibt es wieder eine neue Aussicht! Bis zur Stadt Wittlich und in die "Wittlicher Senke" kann man nun schauen. Auf der Teerstraße ereichen wir danach eine Schutzhütte, die zur Rast einlädt. Ca. 250 Meter weiter verlassen wir den asphaltierte Weg und erreichen einen Wirtschaftsweg am Waldrand oberhalb von Weinbergen. An der Bergflanke entlang geht es dann zurück zum Ausgangspunkt. 

Sicherheitshinweise

Keine speziellen Sicherheitshinweise

Ausrüstung

Festes Schuhwerk wird empfohlen.

Tipp des Autors

Eine kleine Schutzhütte gegen Ende der 7 Kilometer langen Wanderung lädt zu einer gemütlichen Rast ein.

Anfahrt

1. westlich des Ortsteils Osann über die "Trierer Straße" :  direkt nach der Überführung über die L53 rechts abbiegen und den PKW dann am Seitenrand der dortigen Wirtschaftswege abstellen;

2. aus Richtung Klausen auf der L47 kommend kurz vor dem Abzweig L47 Richtung Bernkastel-Kues bzw. L53 Richtung Witlich links abbiegen. Direkt vor der Überführung über die L53 wieder links abbiegen und dann am Wegesrand des dortigen Wirtschaftsweges parken.  

 

Parken

Parkmöglichkeiten finden sich am Weges-/ Seitenrand des dortigen Wirtschaftsweges.

Öffentliche Verkehrsmittel

www.moselbahn.dewww.vrt-info.de, www.bahn.de

Bernkastel-Kues: Taxi Edringer: 06531 - 8149, Taxi Priwitzer: 06531 - 96970, Taxi Reitz: 06531 - 6455

Literatur

Da der "Förster-Claus-Weg" ein neuer Wanderweg ist, gibt es momentan noch keine Literatur.

Karten

Der Förster-Claus-Weg ist ein neuer Wanderweg im Ferienland Bernkastel-Kues und derzeit noch nicht in Wanderkarten verzeichnet.

Zur Orientierung: im Kreuzungsbereich der L53 und  L47 westlich von Osann ist aber in verschiedenen Wanderkarten (auch in der Wanderkarte MOSEL, FERIENLAND BERNKASTEL-KUES, 1:25000) der Wanderweg "Auf der Höhe" eingezeichnet, der Osann-Monzel mit Klausen verbindet. Dort an der Einmündung in die Flur startet -  parallel zur L53 - der "Förster-Claus-Weg" auf einem Wirtschaftsweg. 

Weitere Informationen

Ferienland Bernkastel-Kues

Gestade 6

54470 Bernkastel-Kues

Tel. 06531/50019-0

info@bernkastel.de

www.bernkastel.de

Wegbelag

  • Schotter (1%)
  • Wanderweg (68%)
  • Unbekannt (31%)

Wetter

Diese Tour wird präsentiert von: Ferienland Bernkastel-Kues, Autor: Claus Dürrmann

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