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Wehlener Moselbrücke

Die Wehlener Moselbrücke ist die einzige Hängebrücke, die über den Fluss führt.

Wehlen hatte mit seinen Brückenbauten stets nur kurze Freude. Die erste Betonbrücke von 1915 konnte einem Hochwasser von 1920 nicht standhalten und stürzte infolge ungenügender Fundamentierung ein. Es folgte im Jahre 1926 eine Eisenkonstruktion (Bogenbrücke), die jedoch 1945 beim Rückzug deutscher Soldaten einer Sprengung zum Opfer fiel. 1913 Beginn des ersten Brückenbaues ("Kaiser-Wilhelm-Brücke"). Der Bau dieser Betonbrücke mit 2 Fluss- und 2 Landöffnungen wird von der Firma Karl Brand, Düsseldorf mit einer Bausumme von 250.000 Mark ausgeführt. Die Verkehrsübergabe erfolgt am 22.09.1915. 1920 Am 15. Januar zerstört das größte Hochwasser seit 1784 die Brücke (Gründungsfehler). Erst in den Jahren 1923-24 werden die Brückentrümmer geräumt. 1925-26 Die 2. Brücke wird gebaut (Eisenüberbau-Konstruktion). Die neue Brücke ist so konstruiert, dass ein Flusspfeiler nicht mehr notwendig ist. Am 24.11.1926 erfolgt die Einweihung der 2. Wehlener Brücke. 1945 Am 24. Februar Bombenangriff auf Wehlen: 16 Personen werden getötet, 35 Häuser werden total zerstört und 194 mehr oder weniger schwer beschädigt, darunter auch das Gemeindehaus und die Alte Kirche. Am 12. März wird die 2. Brücke bei den Rückzugskämpfen durch die deutschen Truppen gesprengt. 1947-49 Bau der 3. Brücke zu Wehlen, der einzigen Hängebrücke über die Mosel durch die Firmen Stahlbau, Rheinhausen und Gebr. Keller, Bernkastel-Kues. Zur Finanzierung wurden die Winzer mit 1 DM je m² Weinbaufläche belastet. 1949 Am 19. März findet das Richtfest der neuen 3. Brücke (Fertigstellung der Stahlkonstruktion) statt. Vom 17.-19.9. erfolgt schließlich die feierliche Brückenweihe und Verkehrsübergabe.

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