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Sündkapelle

Sündkapelle (Sonderhäisje) und der Kreuzweg Die Sündkapelle wurde 1719 erbaut und ersetzte einen schon seit langem dort vorhandenen Wetterschutz-Unterstand. Über die Erstausstattung ist uns nichts überliefert. Jedoch besteht die begründete Annahme, das eine Heiligenfigur aus der 1728 wegen Hochwasserschäden am Moselufer abgerissenen Kapelle hier oben wieder aufgestellt wurde.

Sündkapelle (Sonderhäisje) und der Kreuzweg Die Sündkapelle wurde 1719 erbaut und ersetzte einen schon seit langem dort vorhandenen Wetterschutz-Unterstand. Über die Erstausstattung ist uns nichts überliefert. Jedoch besteht die begründete Annahme, das eine Heiligenfigur aus der 1728 wegen Hochwasserschäden am Moselufer abgerissenen Kapelle hier oben wieder aufgestellt wurde. Die beiden groben unbehauenen Baumstämme als Sitzbank zeugen von der sparsamsten Ausführung. Viele Rastenden haben sich durch das Einschnitzen ihrer Namenszeichen hier in den Jahrhunderten verewigt. Um 1850 bauten die Briedeler die Sünd hinauf sieben massive Kreuzwegstationen mit Sandsteinrelievs. Zur Ausstattung des Sündkapelle als Schlusspunkt konnte eine alte Pieta aus dem säkularisierten Enkircher Kloster erworben werden. Die Pieta in der Sündkapelle wurde mehrfach, zuletzt 2005 nach einem Diebstahl, ersetzt. Ganz in der Nähe stand auch viele Jahre der Galgen, an dem einige Urteile des Briedeler Hochgerichtes vollstreckt wurden. Die Verurteilten durften in der Sündkapelle ein letztes Gebet sprechen. Noch heute zeugt das in den harten Fels gehauene "Galgentreppchen" , eine Verbindungsspange vom alten Ortsgefängnis an der Ringmauer zum Sündweg von dieser Praxis. Im Schatten einer uralten knorrigen Eiche, die als Naturdenkmal geschützt ist, zeigt sich heute die Kapelle in hellem freundlichem Licht. Vor der neuen Pieta der schmerzhaften Mutter Gottes brennen kleine Opferkerzen. Übrigens: Der Name Sündweg und Sündkapelle kommt nicht von Sünde, obwohl man das anhand der Geschichte vermuten könnte. Der Name entstammt dem latainischen simate und wandelte sich über das mittelhochdeutsche Wort Sinten und bedeutet Pfad, Fußweg. Im Ortsdialekt wird der Weg auch heute noch "Sont" genannt. Die Lage und die guten Parkmöglichkeiten machen die Sündkapelle zu einem heute beliebten Ausgangspunkt von Wanderungen z.B. zum Aussichtspunkt Wilhelmshöhe und der Briedeler Schweiz. Information: Tourist Information Briedel Moselstr. 25 56867 Briedel Tel. +49 65424013 Fax +49 6542901870 E-Mail touristinfo@briedel.de Internet www.briedel.de

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Webseite: www.briedel.de

Allgemeine Informationen

Öffnungszeiten
Die Sündkapelle ist ganzjährig begehbar.
Tourist Information Briedel
Öffnungszeiten:
November bis 31. März
Montag, Mittwoch und Freitag 10:00 - 12:00 Uhr
April bis 31. Oktober
Montag, Mittwoch und Samstag 9:30 - 12:00 Uhr
Freitag 14:00 - 17:00 Uhr
1. September bis 31. Oktober
zusätzlich Dienstag 9:30 - 12:00 Uhr

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