© Klaus Breitkreutz

Ehrenburg

Die wildromantisch gelegene Burg der Ehrenberger Ritter birgt mit ihrer urwüchsigen Schönheit eine Fülle von Reizen: Kommen, verweilen und genießen Sie!

An besonderen Sonn- und Feiertagen im Frühjahr zelebrieren wir auf der Ehrenburg die »Traumzeit«. Wie zur Lebendigen Burg sind Kinder und Erwachsene herzlich eingeladen, mit uns zu feiern, und zu träumen. Unser Saisonauftakt ist das Frühlingsfest an den Osterfeiertagen. Zur spannenden Burgerkundung, zu Spiel und Handwerk gesellen sich hier ausgesuchte Musikensembles hinzu und geleiten in ein Märchen aus fernen Tagen.

Wild und ungestüm geht es beim Hexenfest am 1. Mai herum zu. Die Ehrenburger Hexen laden zu Mäuseschleudern, Krötenwettlauf und Verscheußlichung ein und lassen sich immer wieder Neues einfallen, um gemeinsam mit jungen Hexen und Hexenmeistern viel Spaß zu haben. Zudem erfreut das L’Una Theater um 12 & 16 Uhr mit dem Stück „Die Wunschhändlerin“.

Wenn herzzerreißende Lieder und schreckliche Moritaten aus den alten Mauern schallen und im Innenhof der Ehrenburg, der Kessel köstlich duftend über dem prasselnden Feuer hängt, dann ist es Zeit für das Schinderhannes-Räuberfest! Das Duo Zeitensprung lässt an Pfingsten die große Zeit der Räuberbanden mit Handwerker- und Räuberliedern, Taschenspielereien und manch historischen Anekdoten vom Schinderhannes und seinen Genossen zum Leben erwachen.

Geschichte der Ehrenburg

Im Jahre 1161 schlichtet Kaiser Friedrich I. ("Barbarossa") einen Streit um den Besitz der Burg zwischen dem Erzbischof von Trier und dem Pfalzgrafen bei Rhein. Diesem Umstand verdankt die Ehrenburg ihre erste urkundliche Erwähnung.

1331 schließen sich die Häuser Waldeck, Schöneck, Eltz und Ehrenberg zur "Eltzer Fehde" gegen den Erzbischof Balduin von Trier zusammen. Vier Jahre später verpflichten sich die Streiter in der "Eltzer Sühne" zum Frieden; der Lehensbrief Friedrichs I. wird erneuert.

1397 steht der letzte Ehrenberger mit den Bürgern von Koblenz in Fehde und zerstört dort mehr als 200 Häuser. Ein Jahr später geht die Ehrenburg in Erbfolge an Johann von Schönberg. Im Jahr 1426 an Kuno III. von Pyrmont, 1526 an Philipp von Eltz, 1561 an die Herren Quadt von Landskron und 1621 an das Haus von Hoensbroich. Im Zuge des 30jährigen Krieges besetzen die Spanier 1640 bis 1651 die Burg. 1668 geht die Ehrenburg in den Besitz des Freiherrn von Clodt über.

Am 1. November 1688 besetzen französische Soldaten unter Ludwig XIV. im Zuge des Pfälzischen Erbfolgekriegs die Burg und sprengen am 30. April 1689 große Teile der Burganlage. Einzig die Kapelle bleibt gänzlich verschont und wird erst ein Jahrhundert später aufgegeben.

Im Jahr 1798 geht die Burg in den Besitz des Freiherrn vom Stein über. Nach dem Aussterben der Familie vom Stein kam die Ehrenburg 1831 in den Besitz deren Erben, die Grafen in Kielmansegg, 1867 die Grafen von der Gröben und 1924 die Grafen von Kanitz und 1991 in Privatbesitz über.

Seit 1992 wird die Ehrenburg durch den gemeinnützigen Freundeskreis der Ehrenburg e.V. aus privaten Mitteln erhalten, restauriert und wieder aufgebaut.

Auf der Karte

56332 Brodenbach

DE


Tel.: +49 2605 3077

Fax: +49 2605 3079

E-Mail:

Webseite: www.ehrenburg.de

Allgemeine Informationen

Öffnungszeiten
Freitag, 14.05.2021 11:00 - 17:00
Samstag, 15.05.2021 11:00 - 17:00
Sonntag, 16.05.2021 11:00 - 17:00
Montag, 17.05.2021 11:00 - 17:00
Dienstag, 18.05.2021 11:00 - 17:00
Mittwoch, 19.05.2021 11:00 - 17:00
Donnerstag, 20.05.2021 11:00 - 17:00
Freitag, 21.05.2021 11:00 - 17:00
Samstag, 22.05.2021 11:00 - 17:00
Sonntag, 23.05.2021 11:00 - 17:00

Aufgrund der aktuellen Corona-Bekämpfungsverordnung setzen wir unsere öffentlichen Veranstaltungen Dinnerkrimi „Der stille Heinrich“ und den Burgbrunch bis zum 14.02.2021 aus. Ebenso schließt unser Burghotel seine Pforten.



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