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Barockkapelle Kloster Machern

Die Barockkapelle befindet sich in den Mauern des Kloster Machern gegenüber von Zeltingen-Rachtig. Bereits 1688 wurde der Grundstein für die Kapelle gelegt in der noch heute am Corneliustag, die über die Ortsgrenzen hinaus bekannte, Corneliusmesse gehalten wird. Sei es für Gruppen- und Vereinsfahrten, Schulausflüge oder private Besuch - im Kloster Machern liegen viele Ziele zentral beieinander.

Die Barockkapelle im ehemaligen Zisterzienserinnenklosters Machern liegt eingebettet zwischen Rebhängen und Wäldern; umringt von berühmten Weinlagen, z.B. „Ürziger Würzgarten“, „Zeltinger Himmelreich“, „Wehlener Sonnenuhr“, aber auch der "Bernkasteler Doctor“ ist nicht fern. Bereits vor der Gründung des Zisterzienserinnenklosters wurde auf dem heutigen Gelände Weinbau betrieben (z.B. „Alt Machern"). Die eigentliche Gründung vollzog sich im Jahre 1238, in dem es als Frauenkloster in den Ordensverband der Zisterzienser aufgenommen und der Abtei Himmerod unterstellt wurde.
Seine Lage im Herzstück der Mittelmosel und die bedeutende Stellung des Zisterzienserordens im europäischen Spitzenweinbau (vor allem Burgund, Rheingau, Mosel) gestalteten Machern mit seinen Besitztümern zu einem einflussreichen weinbaulichen Zentrum. Früher wurden u.a. Eisenerze aus der Eifel im Hafen zu Rachtig auf der Macherner Moselseite verladen. Händler, die die Wein- und Ledermärkte entlang der Mosel bestückten, hielten in Machern Rast; natürlich auch die Pilger, die ihre Bitten und Gebrechen vorbrachten. Die Kirche im Kloster Machern beherbergte allerhand Reliquien; u.a. auch die des Schutzpatrons Cornelius. Ihm zu Ehren wird heute noch, die Messe am 16.09. mit anschließender Kindersegnung durchgeführt. Anfang des 18. Jahrhunderts bekam das Kloster seine heutige barocke Formgebung, die ihren Höhepunkt in der bedeutenden Ausgestaltung der Klosterkirche (heute Barocksaal und Kapelle) fand. Nach 1803 wurde es von Napoleon säkularisiert und von der Familie van Ellinkhuizen und später Grach als landwirtschaftliches Weingut geführt. In der Zeit 1864 - 1945 wohnte hier die Dichterin „Cornelia von Machern“ (Frl. Josefine Grach). Sie schrieb u.a. auch über den Ort „Inkart“. Zwischen Wehlen und Machern gelegen wurde er während der Pest komplett zerstört. Eine kleine Kapelle zeugt von diesem Standort. Im März 1969 wechselte der Privatbesitz von Familie Grach zu Familie Franz Schneider. Eine aufwändige Renovierung stellte das Kloster Machern erstmals wieder als Ort der Begegnung für die Öffentlichkeit, Weingut und Kulturstätte her.
 Im Juli 2000 wurde das Kloster von Familie Günther Reh gekauft, für die derzeitige Nutzung renoviert und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Es beherbergt heute zahlreiche Freizeitmöglichkeiten, Gastronomie, eine Klosterbrauerei und das Historische Spielzeug-, Puppen- und Ikonenmuseum.
 Konzerte im Barocksaal lassen Sie die wunderschöne Akustik im Barocksaal erfahren. Ein Nachmittag im Sommer auf eine der Terrassen - Entspannung pur! Eine Wanderpause vom Moselsteig hier in Machern stellt genau die Mitte des Fern- und Qualitätswanderweges dar. Gehen Sie auf Entdeckungsreise im Hofgut „Kloster Machern“! Im Museum finden Sie auch die zentrale Informationsstelle über das Kloster, die umliegende Region und erhalten Tipps zu weiteren Wanderwegen. So z.B. dem Ürziger Gewürzgarten, dem Zeltinger Sortengarten und dem Wehlener Obstartweg.

Auf der Karte

An der Zeltinger Brücke

54470 Bernkastel-Kues

DE


Tel.: (0049) 6532 951640

Fax: (0049) 6532 951639

E-Mail:

Webseite: www.klostermachern.de


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